Standort Lemgo des Klinikums Lippe soll langfristig gestärkt werden

Nach der großen Debatte um die Standortkonzentrierung der Orthopädie und Unfallchirugie, die zum Umzug der beiden Fachteile an den Standort Detmold führte, ist deutlich geworden, dass der Standort Lemgo mit seinen etablierten und in den letzten Jahren gewachsenen Fachabteilungen auch langfristig weiter ausgebaut werden muss. Die Fraktionen der CDU/FDP/ Freie Wähler und Aufbruch C im Kreistag machen hierfür konkrete Vorschläge und bringen einen entsprechenden Antrag in den kommenden Kreistag ein.

„Die Bürger im Kreis Lippe schätzen den Standort Lemgo des Klinikums Lippe. Dies hat die Debatte der letzten Wochen eindrücklich gezeigt. Die Kreispolitik ist nun gefordert, den Standort weiter zu stärken. Der Standort muss mit seinen heutigen Schwerpunkten weiterentwickelt und ausgebaut werden und gleichzeitig auch für unfallchirurgische Notfälle Anlaufstelle bleiben“, meint der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Kasper.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende, Carsten Möller, schlägt vor: „Wie der Kreistag schon beschlossen hat, muss die Ausbildung in der Pflege am Standort Lemgo konzentriert werden. Die Kreisverwaltung muss schleunigst für die nötige Pflegeschule ein geeignetes Grundstück bereitstellen, sowie die benötigten Mittel bieten. Diese Pflegeschule soll auch einen Schwerpunkt im Bereich Pflege 4.0 haben. So stellen wir Zukunftsfestigkeit sicher."

„Außerdem müssen wir auch die Geriatrische Station am Standort Lemgo ausbauen. Ebenso sind Mittel für die Gestaltung eines Lungenzentrums bereitzustellen. Was uns besonders wichtig ist, ist die Sicherstellung der unfallchirurgischen Notfallversorgung am Standort Lemgo - und dies 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche. Hierauf müssen die Bürger sich verlassen können“, sagt Andreas Epp, Vorsitzender der Freie Wähler /Aufbruch C im Kreistag.

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